Skip to main content

KI-Guardrails (Sicherheitsleitplanken)

Um absolute Sicherheit zu garantieren, ist das Agentensystem durch mehrstufige serverseitige Leitplanken abgesichert:

1. Rollenbasierte Werkzeugsperre (Least Privilege)

Die KI hat nur Zugriff auf Werkzeuge, die der Rolle des angemeldeten Benutzers entsprechen:
  • Viewer: Kann nur lesende Statusabfragen durchführen (z. B. KB-Artikel, eigene Gerätedaten).
  • Ticket-Ersteller: Kann Tickets anlegen und kommentieren.
  • Portal-Admin: Kann Hardening-Fixes oder Zuweisungen anstoßen.
Die Rollenprüfung findet serverseitig bei jedem einzelnen Tool-Aufruf statt. Manipulationen im Browser sind technisch ausgeschlossen.

2. Scoped Self-Service (Identitätsgrenzen)

Mitarbeiter ohne Admin-Rechte können über die KI ausschließlich Aktionen für ihre eigene Identität veranlassen:
  • Ein Passwort-Reset oder Gerätesync ist nur möglich, wenn der Benutzerprinzipalname (UPN) exakt mit der E-Mail des angemeldeten Benutzers übereinstimmt.
  • Versuche, Accounts anderer Mitarbeiter zu manipulieren, werden serverseitig mit 403 Verweigert geblockt.

3. Schutz vor Prompt-Injections & Manipulation

  • Daten-Instruktions-Trennung: Ticket-Texte und E-Mails von Dritten werden als unvertrauenswürdige Daten behandelt. Befehle wie „Ignoriere alle vorherigen Anweisungen“ werden von den System-Prompts strikt ignoriert.
  • Maximale Iterationen: Nach maximal 5 Werkzeug-Runden beendet der Agent den Vorgang, um Endlosschleifen zu verhindern.
  • Audit-Dokumentation: Jeder KI-Tool-Aufruf wird im Audit-Log festgehalten.